11. bis 14. Februar 2021
mit Ingrid Maier

Der aufrechte Gang gilt als ein Schlüsselereignis in der Evolution des Menschen und hatte tiefgreifende Folgen in der Anatomie. So wurden das Becken und die unteren Extremitäten ihren neuen Aufgaben entsprechend angepasst. Sie ermöglichen uns zu laufen, klettern, hüpfen, aufstehen etc., werden dabei aber immer den komplexen Anforderungen der Statik gerecht. 

Folgende Kursinhalte werden vermittelt:  

  • Die Bedeutung des Beckens für die Statik
  • Lösen von intraossären Spannungen im Kreuzbein
  • Freisetzung der Hüftbeine über Darm-, Sitz- und Schambein und der Symphyse
  • Freisetzung der hinteren Bauchwandmuskeln / unteren Rippen
  • Einführung in die Gefäßarbeit: der Gefäßbaum (über die A. tibialis posterior, bilateral)
  • Gefäßarbeit mit der äußeren Becken- und der Oberschenkelarterie
  • Arbeit im Sitzen: Entlastung der faszialen Kette über die Sitzbeine bis zum Kopf 
  • Entlastung von Spannungen über das Hüftgelenk, den großen Rollhügel, das Wadenbeinköpfchen und die Füße
  • Das Ansprechen ausgewählter Nerven für das Knie
  • kurze Balance zwischen Becken und Schultergürtel
  • Beziehung von Hüftgelenk und Harnblase
  • Kontakt zur Niere als Erste Hilfe

Beginn ist Donnerstag um 10 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 450 Euro.