Herzenswärme und Mitgefühl für sich, andere und die Welt

12.09., 26.09., 11.10., 24.10., 14.11., 28.11., und 12.12.2022
mit Maria Hanhart

Tonglen ist eine Meditationspraxis aus dem Tibetischen Buddhismus zur Kultivierung von Mitgefühl. Es bedeutet geben und nehmen - annehmen und aussenden. Es ist eine Möglichkeit, auch leidvollen Zuständen liebevoll zu begegnen, bei sich selbst und anderen. Dunkles wird behutsam angeschaut und mit dem Licht der Liebe beleuchtet. Gerade für Menschen, die pflegerisch, beratend oder therapeutisch arbeiten, kann diese Praxis die professionelle Begleitung und die eigene Selbstfürsorge unterstützen. 

An einzelnen Sonntagabenden laden wir herzlich ein, die Praxis des Tonglen kennenzulernen und zu vertiefen. Über die Erfahrungen gibt es einen gemeinsamen Austausch. 

Wir praktizieren das Tonglen in einer Abfolge von 5 Schritten nach Yesche U. Regel. Er hat die Tradition des Tonglen angepasst für eine Anwendung im westlichen Alltag. So kann es auch unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Grundlagen genutzt werden. 

Die Gestaltung einer Meditationssitzung  erfolgt schrittweise: 

1. Eine  Motivation entstehen lassen 

2. Den Körper und die Atmung achtsam wahrnehmen - wache Präsenz und weiter Raum

3. Kraftquellen des Herzens finden – Herzenswärme wecken und ausstrahlen (Metta-Meditation)

4. Tonglen-Herzatmung des Annehmens und Aussendens

   - Beim Einatmen leidvolle, schmerzhafte Zustände  sanft aufnehmen

   - Das Mitgefühl im Herzen wird entfacht

   - Beim Ausatmen Liebe, Güte, Licht aussenden

 5. Alle Vorstellungen auflösen und mit einer Widmung abschließen  

 Jede/jeder ist willkommen – mit und ohne Vorerfahrung. Eine kurze Voranmeldung ist erwünscht. Die Abende sind frei. Eine Schale für Spenden wird bereit stehen.

Beginn ist Montag um 19:30 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 0 Euro.